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Schon früher wurden Bräute mit Blüten, Blättern und Früchten geschmückt, um die Gottheiten der Fruchtbarkeit und der Liebe gnädig zu stimmen. Zwar haben die einzelnen Blumen ihre unterschiedlichen Symbolhaftigkeiten und Bedeutungen, aber vor allem sollen sie die Schönheit der Braut unterstreichen. Einige Blumen, die auch heute für viele Sträuße verwendet werden, werden im Folgenden kurz vorgestellt.

Die Rose

Diese Blume wird oft als Königin der Blumen bezeichnet und am häufigsten mit der Liebe in Verbindung gebracht. Schon im alten Griechenland war sie das Symbol der Liebe. Dabei steht die weiße Rose für die Reinheit der Liebe und die rote Rose für Begierde und Leidenschaft.

Die Myrte

Mit ihren immergrünen Blättern, den weißen und roten Blütenranken und ihren süßen Früchten wirkt diese Blume vollkommen. Sie versinnbildlicht Reinheit und Liebe, Leidenschaft und Beständigkeit, Schönheit und Dauer.

Die Lilie

Aufgrund ihrer auffälligen Schönheit gehört die Lilie zu den am längsten vom Menschen kultivierten Blumen. Die strahlend weiße Madonnenlilie steht im christlichen Glauben für Reinheit und Jungfräulichkeit.

Der Efeu

Diese immergrüne Pflanze steht symbolisch für die Treue. Da eine alleinige Treuebekundung nicht ausreicht, wird der Efeu oft mit weiteren Blüten und Früchten zu einem Strauß gebunden.

Das Veilchen (Duft):

Diese kleine Blume galt aufgrund ihres Duftes und der dunklen Blüten bei den Griechen auch als Blume der Liebe. In der deutschen Romantik wurde das Veilchen gerne in bäuerliche Brautsträuße eingeflochten. Es ist eine sehr empfindliche und zarte Blume, die viel Aufmerksamkeit und Zuneigung braucht. Daher symbolisiert das Veilchen gegenseitigen Respekt und Aufmerksamkeit für einander in der Ehe.