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Bei der Hochzeitszeremonie gehört es einfach dazu: der Austausch der Eheringe.
Der Ring, der keinen Anfang und kein Ende hat, dient schon seit langer Zeit als Symbol der Liebe, die ebenfalls endlos sein soll.

Schon bei den Ägyptern, den Griechen und den Römern besiegelte der Ring eine Vereinbarung zwischen zwei sich sehr nahe stehenden Menschen. Er gilt als ein Zeichen der Verbundenheit, der Treue und Beständigkeit und zeigt nach außen an: Diese Frau/Dieser Mann ist verheiratet.

In der Antike wurde der Ring am Ringfinger der linken Hand getragen, da man glaubte, das von hier eine Ader direkt zum Herzen führt, wo die Liebe wohnt. Der Brauch, den Ring am Ringfinger zu tragen hat sich bis heute gehalten. An welcher Seite er getragen wird, ist allerdings heute recht unterschiedlich.

Auch das Gravieren von Namen oder Inschriften in Eheringe oder das Besetzen mit einem Diamanten war in der Antike üblich. So kann man auf römischen Eheringen Gravuren wie z. B. „Pignus amores habes“ finden, was soviel bedeutet wie „Du hast meiner Liebe Pfand“.

Durch die eingravierte Inschrift wird auch heute der einfache Ring zum Ehering. Für Vorname und Hochzeitsdatum ist in jedem Ring Platz. Liebesschwüre wie „Für immer und ewig“ erfordern einen breiten Ring. Bei der Auswahl des Eheringes gilt es außerdem einiges zu beachten.

Als Begleiter für das hoffentlich lange Leben zu zweit sollte der Ring auch in späteren Jahren noch gefallen, daher sind wohl die klassischen Modelle den extrem modischen vorzuziehen.
Außerdem passt nicht jedes Metall zu jedem Typ. Dabei gilt, dass Gold auf bräunlicher Haut gut aussieht, auf blasser Haut wirkt dagegen Weißgold oder Platin besser.

Die Form der Hand ist ebenfalls in die Entscheidung mit einzubeziehen: Ein schwerer Ring an einer schmalen Hand, ein dünner Ring an einer kräftigen Hand oder ein breiter Ring an kurzen Fingern ist nicht zu empfehlen.

Schließlich ist es wichtig, den einen Ring zu finden, denn einmal an den Finger gesteckt, soll er nicht mehr abgenommen werden, da es heißt: „Wenn der Ring kalt wird, kühlt auch die Liebe ab.“